Sie sind nicht angemeldet.

Wa1ter

Schüler

  • »Wa1ter« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 13

Danksagungen: 6

  • Nachricht senden

1

Sonntag, 22. Mai 2011, 12:29

Industriemeister = Stress?

Kleine Umfrage:
Mit wieviel Stress ist der Industriemeisterjob heutzutage verbunden?
Es gibt Gerüchte, dass Führungspositionen mit extremen Stress verbunden sind.

M.A.

Profi

  • »M.A.« ist männlich

Beiträge: 180

In Ausbildung zum Industriemeister: Industriemeister Metall

Danksagungen: 142

  • Nachricht senden

2

Sonntag, 22. Mai 2011, 13:16

Eine Antwort auf diese Frage ist wohl stark abhängig von der Mannschaft die der Meister zu führen hat und der sozialen Kompetenz die er sich angeeignet hat.

z.b. der Selbstmacher:
Als Meister der alles am besten kann und seinen Mitarbeitern nicht die Möglichkeit gibt sich zu entwickeln, wird man die meiste Arbeit selber an der Backe haben.

oder der kompetente Meister:
Als sozial kompetenter Meister der fähig ist zu delegieren wird man einen ausgefüllten Job haben und die Mitarbeiter werden weitestgehend selbstständig arbeiten. Innere Souveränität gegenüber Stresssituationen hilft auch um nicht in die Stressfalle zu tappen.

gruss Markus
BQ ... Nov 2010 :BQ:
ADA ... Jan 2011 :ada:

HQ ... Mai 2012 :beten3:

To be is to do (Sokrates)
Doo bee doo bee doo (Frank Sinatra)

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »M.A.« (22. Mai 2011, 13:19)


Rhino

Profi

  • »Rhino« ist männlich

Beiträge: 112

In Ausbildung zum Industriemeister: Elektrotechnik

Danksagungen: 18

  • Nachricht senden

3

Sonntag, 22. Mai 2011, 14:22

Ich kann nur aus meinem Bereich berichten:

Die E-Meister haben keine wirkliche Personalverantwortung, sie können zwar auf einen Elektriker direkt zugreifen, das wird aber praktisch nicht weiter ausgestaltet da diese einem festen Produktionsbereich zugeordnet sind und ihre Aufgaben dort wahrnehmen. Dafür haben sie Anlagenverantwortung, was absolut nicht ohne ist.
Sie sind diejenige,n die bei stehender Anlage alle Fragen und Druck machen. Der Stillstand kann schnell in die 100.000€ gehen, bei falscher Vorgehensweise könnten auch Anlagenteile beschädigt werden.(Hohe Drücke, Temperaturen)

Das würde ich schon als Stress bezeichnen wenn man nicht das nötige Fachwissen hat. :D

Chiller

Erleuchteter

Kennzeichen-Grafik
  • »Chiller« ist männlich

Beiträge: 423

Danksagungen: 420

  • Nachricht senden

4

Sonntag, 22. Mai 2011, 17:54

Stress macht man sich eh meistens nur selber, nicht die anderen...

Wenn ich da an meinen alten Meister denke...der hatte immer die 6 A's der Arbeit im Kopf:

Alle anfallenden Arbeiten auf andere abschieben! :P

Stress kam bei dem nie wirklich auf ;)

Aber ernsthaft, Stress hat man heute doch in jedem Job, wo man eine gewisse Verantwortung trägt - also quasi überall. Wichtig ist, wie man damit umgeht. Ein Industriemeister hat sicherlich eine höhere Verantwortung als z.B. eine Reinigungskraft, aber ist der Job der Reinigungskraft dadurch Stressfrei? ich denke nicht...
Der Industriemeister kann dafür jedoch auf eine qualifizierte Meisterausbildung zurückgreifen, und (hoffentlich) auch auf ein gewisses Maß an Lebenserfahrung. Ein Faktor, der leider noch viel zu oft unterschätzt wird...
:IM:

Personalführung ist die Kunst, den Mitarbeiter so über den Tisch zu ziehen, dass er die Reibungshitze als Nestwärme empfindet :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Chiller« (22. Mai 2011, 17:56)


Es haben sich bereits 4 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

BigPappaBear, Klaus07, Rübennase, Sven1980

Wa1ter

Schüler

  • »Wa1ter« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 13

Danksagungen: 6

  • Nachricht senden

5

Sonntag, 22. Mai 2011, 23:32

hmm

Die Frage ist hat der Meister alles eingesteckt und nie gezeigt, dass er gestresst ist oder war er wirklich so dickhäutig?!
Manche Menschen stecken viel ein und bringen der Stress mit nach hause.
Andere frage ist wieviel Druck bekommt man von Oben?

Looki

Fortgeschrittener

  • »Looki« ist männlich

Beiträge: 60

Danksagungen: 35

  • Nachricht senden

6

Montag, 23. Mai 2011, 10:10

He he, Stress haben nur die Leistungsschwachen :achtungironie:

Ne mal ehrlich, das ist von Fall zu Fall unterschiedlich.
Die eine Position hat mehr, die andere weniger Stresspotetial.
Dann kommt noch die eigene Mannschaft und die übergeordnete Führungsetage dazu.

Bei mir ist es mal so und mal so. Unter dem Strich ist es noch auszuhalten.

Viele Grüße

Looki
BQ Mai-2009 :headbang: smili-002

ADA August-2009 :headbang: smili-002

HQ März-2010 :headbang: smili-002

Irgendwann muss man sich entscheiden:
Will man das Problem lösen oder will man das Problem sein.
(MIKP Krottorf 2009)

Looki

Fortgeschrittener

  • »Looki« ist männlich

Beiträge: 60

Danksagungen: 35

  • Nachricht senden

7

Montag, 23. Mai 2011, 10:10

Doppelpost
BQ Mai-2009 :headbang: smili-002

ADA August-2009 :headbang: smili-002

HQ März-2010 :headbang: smili-002

Irgendwann muss man sich entscheiden:
Will man das Problem lösen oder will man das Problem sein.
(MIKP Krottorf 2009)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Looki« (23. Mai 2011, 10:11)


BigPappaBear

Moderator

  • »BigPappaBear« ist männlich

Beiträge: 2 359

In Ausbildung zum Industriemeister: Metall

Hobbys: Mopped fahren (1200er Sporty), dieses Forum

Danksagungen: 3668

  • Nachricht senden

8

Montag, 23. Mai 2011, 10:52

Der Industriemeister kann dafür jedoch auf eine qualifizierte Meisterausbildung zurückgreifen, und (hoffentlich) auch auf ein gewisses Maß an Lebenserfahrung. Ein Faktor, der leider noch viel zu oft unterschätzt wird...
Wie wahr !!! :headbang:
Mit zunehmender Lebenserfahrung geht man gelassener an die Dinge ran.
Unsereins sieht die Probleme aus anderer Sichtweise und flippt nicht gleich aus,
wenn mal was ungrad kommt.
Sicherlich auch eine Chance zur Stressvermeidung.

Gruß :gruenwink:
BigPappaBear
AdA - April 2010 :ada:

BQ - Mai 2011 :BQ:

HQ - November 2012 :headbang:

FG - Freu' mich drauf :D

Harley Davidson: The most efficient way to turn gasoline into noise without the by product of horsepower.

Stephen Hawking

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Altprüfer

hobbybiker

Anfänger

  • »hobbybiker« ist männlich

Beiträge: 9

In Ausbildung zum Industriemeister: Metall

In Weiterbildung zum: REFA-Prozessorganisator

Hobbys: Motorrad fahren

Danksagungen: 3

  • Nachricht senden

9

Montag, 20. Juni 2011, 20:54

Also ich kann nur aus meiner Position das sehen!

Ich habe viel Maschinenverantwortung und wenn da was schief geht ist natürlich viel los. Dann gibt es auch Stress ohne ende.

Die Frage ist halt wie lässt man den Stress an sich ran und wie baut man ihn auch wieder ab(sei es auf der Arbeit oder Privat). Man muss sich einfach einen guten Gegenpol schaffen würde ich sagen und klar eine Manschaft auf die man sich verlassen kann hilft immer. Aber ich habe diese leider nicht immer :traurig: aber arbeite doch stark dran. :klatsch:
MfG

hobbybiker :cool2:

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

BigPappaBear, Altprüfer

Brother 67

Fortgeschrittener

  • »Brother 67« ist männlich

Beiträge: 73

In Ausbildung zum Industriemeister: Metall

Danksagungen: 68

  • Nachricht senden

10

Dienstag, 21. Juni 2011, 10:28

Moin,

Stress gibt es ja nun in unterschiedlichen Formen und hängt von mehreren Faktoren ab.
Positiver Stress (Eustress) entseht z.B. bei durchaus viel Arbeit die allerdings a) gut organisiert ist und b) auch plötzlich auftretende Probleme gelöst bekommt. Solche Tage haben dann im nachhinein sogar Spass gemacht und motivieren.
Negativer Stress (Disstress) macht krank! Die Mitarbeiter ziehen nicht mit, lassen einen auflaufen ohne das man ihnen die Absicht hierbei nachweisen kann ( Mobbing). Man hat nicht genug zu tun und es wird und wird kein Feierabend, und man darf sich zu allem überfluss dabei auch nicht erwischen lassen (Unterforderung).
Ich leite jetzt schon seit einigen Jahren eine kleine Truppe von 13 Mitarbeitern und habe einiges um die Ohren (Termindruck, Materialbestände, Qualität etc. sind alles Dinge die immer wieder Probleme bereiten), da kommen die Befindlichkeiten meiner Mitarbeiter noch on top oben drauf und trotzdem gehe ich gerne Arbeiten weil es immer wieder Lösungen gibt und ich den ganzen Wahnsinn durchaus als positiven Stress empfinde (logischerweise mit Ausnahmen).
Gruß,
Andreas
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich!
AdA Mai 2010 :thumbsup:
BQ Mai 2011 :thumbsup:

HQ Mai 2012 :)

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Altprüfer, Rübennase, carsti71

Ähnliche Themen

Social Bookmarks