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Mittwoch, 8. Juni 2011, 20:00

AKW-Ausstieg

AKW-Ausstieg richtig?

Insgesamt 57 Stimmen

32%

ja, genau richtig! (18)

26%

nein, ein Alleingang in Europa bringt nichts! (15)

21%

ja, kann mir nicht schnell genug gehen! (12)

14%

nein, geht zu schnell! (8)

7%

nein , niemals! (4)

Servus Mitstreiter,

ich hätte gerne eure Meinung zum aktuellen Thema "AKW Ausstieg Deutschlands" gehört.

Was haltet ihr davon und findet ihr es übereilt? :hmmm:

|link|



Danke im Voraus.

Carsti
April 2010 :klatsch: :ada: smili-002

Vorkurs Sep.2010 :klatsch:

Mai 2011 :klatsch: :BQ: smili-002

HQ März 2012 :klatsch: :klatsch: :klatsch: :HQ: smili-002 smili-002 smili-002 :megaphon: MEISTER :IM:

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Mittwoch, 8. Juni 2011, 20:20

Ich kann leider nicht abstimmen da ich es anz anders handhabe...

Ich bin komplett gegen den Atomausstieg, und das nicht nur in Deutschland sonder Global gesehen.
Meiner Meinung nach ist es für die Zukunft gesehen die einzig wirklich effektive Methode unseren Strombedarf zu decken, und auch zu sichern.
Wer denkt er ist gut, hat aufgehört besser zu werden.

:dritter: ADA Mai 2009 beatnden
:zweiter: BQ November 2009 bestanden
:sieger: HQ 16/17. Mai 2011 bestanden
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Mittwoch, 8. Juni 2011, 20:31

Nabend Wischi,

danke, daran hatte ich gar nicht gedacht und es wird nicht so in Deutschland möglich sein, wie jetzt beschlossen!

Außerdem beziehen dann halt Atomstrom aus Frankreich, Tschechien und evtl. in Zukunft auch aus Polen! :duspinnst:

Frage mich nur, was dies den Deutschen bringt, außer Vorreiter zu sein? :keineanhnung:

Aber das Hauptproblem besteht ja in der Endlagerung des Atommülls und dies sollte vorrangig geklärt werden, vor allem in Japan!

Noch ein Satz zum Abschluss : Bei der Sicherheit sind wir eh führend! :cool2:

Carsti
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Mittwoch, 8. Juni 2011, 20:44

Tja.... an der Umsetzung wird es auch scheitern. Denn auch wenn die zuständigen Minister zwar behaupten der Strompries würde nur mininmal ansteigen, so wird es wohl sehr wahrscheinlich ganz anders sein. Und ganz schnell haben wir Preise von mehr als 0,30€/kWh. Und dann möchte ich ( jetzt bitte nicht falsch verstehen ) die grünen nochmal sagen hören. Atomenergie sei austauschbar, und einfach viel zu gefährlich. Wenns uns ans gute Geld geht, dann sehen das viele wieder ganz anders.

Ich habe mich besonders über die Thematik aufgeregt als ich in einer Zeitung in der Arztpraxis einen Bericht über die evtl. enstehung eines Windparks las.
In dem Artikel ging es halt um den üblichen Kram. Einenergie gut, Atom = böse. Naja aber letztendlich hätte man mit diesem Windpark eine ganz beachtliche Menge an Strom produzieren können........... ABER da dachte noch niemand an diesen einzigartigen VOOOGEL, der es sich zu Lebensaufgabe gemacht hat genau dort an dieser Stelle seine Frau zu begatten.

Fazit: Die Tierschützer schreien einmal laut, und schon wird kein Windpark gebaut. Ganz ehrlich wir müssen in der heutigen Zeit gerade wenn es um die Energieerzeugung geht alle Abstriche in Kauf nehmen.

Aber wenn so ein KACK VOGEL schon reicht, um lang geschmiedete Pläne über den Jordan zu befördern, dann zweifel ich ernsthaft an der Umsetzbarkeit.


Gruß

Sebastian
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Mittwoch, 8. Juni 2011, 21:11

also mir kann der Ausstieg nicht schnell genug gehen.

Ich möchte Euch das anhand eines Video´s verdeutlichen

http://www.youtube.com/watch?v=goRps1l125U

Es sind mehrere Teile, zudem schon älter.

--> Trotzdem empfehle ich es jedem sich das anzuschauen und verweise darauf das bis heute niemand die Endlager Frage geklärt hat
In Deutschland müssen die Betreiber sich nicht um das Endlager kümmern, die Kosten dafür übernimmt die Staatsmacht und nicht Wattenfall, Eon und co ...
http://www.youtube.com/watch?v=YM5LqZLHNOo&feature=related

---> weiterhin sperrt sich Süddeutschland gegen eine Endlagerung auf Ihrem Territorium ... ist ja auch nicht ganz fair !! Wenn schon Atom dann auch für alle die gleichen Bedingungen !

Ja und schlussendlich ist spaltbares Material auch nicht unendlich verfügbar im Gegenteil es gibt mehr Öl als spaltbares Uran (von der Energiegewichtung gesehen)

Persönlich empfinde ich es auch als sehr großes Risiko AKW´s zu betreiben.
Man stelle sich einfach vor ein Kohlekraftwerk und ein AKW explodieren ... was ist schädlicher?

Ich könnte noch 1000 weitere Beispiele aufzeigen warum Atomstrom schlecht ist aber ich denke wenn man sich Reale Gedanken bez. dem Atommüll macht, dann reicht das schon locker aus um dagegen zu sein.


gruss Markus


EDith sagt/ weiteres Video eingefügt
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Mittwoch, 8. Juni 2011, 21:53

Das ist ein sehr spannendes Thema.
Ich bin auf jedenfall gegen diesen schnellen Atomausstieg.
Wieso sollten wir jetzt schon komplett auf die Atomenergie verziechten?
Es gibt zur Zeit keine vernünftige Alternative, um den Beadarf zu decken.

PV-Anlagen: Schlecht kontrollierbar ( keine kontinuierliche Leistung ), was passiert wenn die Sonne nicht scheint?
Gesamt Wirkungsgrad dieser Anlagen ist negativ!!!! Für die Produktion dieser Solarkollekoren wird mehr Energie benötigt, als die Anlage jemals Produzieren wird!!!
Windkraftanlagen
: Bei zu viel Wind müssen die Windparks aus Sicherheitsgründen abgeschaltet werden. Desweiteren haben wir nur im Norden ausreichend Wind, den meisten Strombedarf aber im Süden. Zum Abtransport sind Hochspannungsleitungen nötig. Wer will so ein Mast bei sich stehen haben?
Was passiert dann eigentlich wenn wir kaum Sonne haben und es mal windstill ist?
Biogasanlagen:
Also alleine den Gedanken finde ich persönlich schon ziemlich absurd. Um unseren Energiekonsum zu befriedigen werden Lebensmittel "verstromt"
Wo anders auf der Welt kämpfen täglich Menschen um das nackte Überleben und wir stopfen die Biogasanlagen mit Mais um unseren Wohlstand zu festigen.
Nicht nur der Mais ist das Problem, sondern die ganze Fläche die dieser Anbau schon an Platz wegnimmt für andere Anbauten.

Über die Anderen so üblichen CO2 Schleudern möchte ich mich gar nicht weiter äußern.

Ebenso wenig sind die Stromversorgungsnetze ausgelegt für die "wahrscheinlich" kommende dezentrale Energieversorung.
Jeder kann sich vorstellen das die größten Kabel direkt am Kraftwerk liegen und die kleinsten bei den zu versorgenden Häusern.
Das wird so in Zunkunft dann ja auch nicht mehr passen. Wenn in der einen Region gerade mal ordenlich Wind ist" ist dort das Kraftwerk". Jetzt muss die Leistung da auch abtransortiert werden.

Was bringen überhaupt der ganze Ausstieg, wenn die Deutschen die einzigen sind?
Die anderen Länder machen was sie wollen und verdienen sich ne Goldene Nase!
Lieber die Atomtechnik bei uns im Land, dann können wir sie auch kontrollieren und beherrschen.

Es sollte lieber weiter nach Möglichkeiten geforscht werden die Radioaktive-Halbwertszeit des Strahlungsmülls zu reduzieren.....
Industriemeister Elektrotechnik 2011 :IM:

Wenn der Klügere immer nachgibt, wird dann in Zukunft nur gemacht, was die Dummen wollen?

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Mittwoch, 8. Juni 2011, 22:46

Meine Meinung:

Wer schon mal eine FMEA gemacht hat, sollte alleine auf Grund der Schadensgröße /Schwere der Folgen im Verhältniss zu der Eintrittswahrscheinlichkeit abschätzen können was zu tun ist (vor allem wenn man Physik studiert hat, wie Frau Merkel).
Der Bergiff Restrisiko ist meiner Meinung nach schon klar genug, um zu wissen, daß es nicht unmöglich ist daß etwas passieren kann (auch in D)

Millionen Menschen spielen Lotto, obwohl die Eintrittswahrscheinlichkeit eines 6-ers ähnlich niedrig ist wie ein GAU in D.....trotzdem gibt es immer wieder Gewinner :achtungironie:

Deshalb schnellst möglich ABSCHALTEN und dabei sicherstellen, daß kein Atomstrom aus dem Ausland zugekauft werden muss.
(da ich kein Atomphysiker bin, maße ich mir mal nicht an hier eine realistische Zeiteinschätzung machen zu können)

Einzelne Konzerne verdienen daran und die Allgemeinheit kann dann später für die Schäden/Entsorgung einstehen.

Das Zauberwort in unsere Zeit sollte nicht Energieerzeugung, sondern effizienterer Energieeinsatz heissen.

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Donnerstag, 9. Juni 2011, 00:28

Das ist ein sehr spannendes Thema.
Ich bin auf jedenfall gegen diesen schnellen Atomausstieg.
Wieso sollten wir jetzt schon komplett auf die Atomenergie verziechten?
Es gibt zur Zeit keine vernünftige Alternative, um den Beadarf zu decken.

PV-Anlagen: Schlecht kontrollierbar ( keine kontinuierliche Leistung ), was passiert wenn die Sonne nicht scheint?
Gesamt Wirkungsgrad dieser Anlagen ist negativ!!!! Für die Produktion dieser Solarkollekoren wird mehr Energie benötigt, als die Anlage jemals Produzieren wird!!!
Windkraftanlagen
: Bei zu viel Wind müssen die Windparks aus Sicherheitsgründen abgeschaltet werden. Desweiteren haben wir nur im Norden ausreichend Wind, den meisten Strombedarf aber im Süden. Zum Abtransport sind Hochspannungsleitungen nötig. Wer will so ein Mast bei sich stehen haben?
Was passiert dann eigentlich wenn wir kaum Sonne haben und es mal windstill ist?
Biogasanlagen:
Also alleine den Gedanken finde ich persönlich schon ziemlich absurd. Um unseren Energiekonsum zu befriedigen werden Lebensmittel "verstromt"
Wo anders auf der Welt kämpfen täglich Menschen um das nackte Überleben und wir stopfen die Biogasanlagen mit Mais um unseren Wohlstand zu festigen.
Nicht nur der Mais ist das Problem, sondern die ganze Fläche die dieser Anbau schon an Platz wegnimmt für andere Anbauten.

Über die Anderen so üblichen CO2 Schleudern möchte ich mich gar nicht weiter äußern.

Ebenso wenig sind die Stromversorgungsnetze ausgelegt für die "wahrscheinlich" kommende dezentrale Energieversorung.
Jeder kann sich vorstellen das die größten Kabel direkt am Kraftwerk liegen und die kleinsten bei den zu versorgenden Häusern.
Das wird so in Zunkunft dann ja auch nicht mehr passen. Wenn in der einen Region gerade mal ordenlich Wind ist" ist dort das Kraftwerk". Jetzt muss die Leistung da auch abtransortiert werden.

Was bringen überhaupt der ganze Ausstieg, wenn die Deutschen die einzigen sind?
Die anderen Länder machen was sie wollen und verdienen sich ne Goldene Nase!
Lieber die Atomtechnik bei uns im Land, dann können wir sie auch kontrollieren und beherrschen.

Es sollte lieber weiter nach Möglichkeiten geforscht werden die Radioaktive-Halbwertszeit des Strahlungsmülls zu reduzieren.....
Du hast FAST in allem Recht was Du sagst aber ein paar Dinge fehlen mir in Deiner Auflistung:

- Was passiert mit dem Atommüll??

- Und was passiert wenn Uran auf der Welt alle ist oder von den anderen Ländern für teuer Geld importiert werden muss?

- Bio Gas Anlagen laufen übrigens überwiegend mit Fäkalien anstelle "Lebensmittel" ....

bin auf weitere Ausführungen gespannt!


gruss Markus
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Donnerstag, 9. Juni 2011, 00:29

Sicherheit kostet Geld. Viieel Geld.
Da es keinen Konzern gibt, der dieses viele Geld in die Sicherheit investieren will, gibt es auch keine Sicherheit.
Gutachten belegen, dass bei einigen AKWs ein Flugzeugabsturz reicht, um die gleichen Auswirkungen wie in Fukushima zu erreichen.
Okay, über den Wahrheitsgehalt solcher Gutachten und Gegengutachten kann man streiten.
Aber ich will es lieber nicht ausprobieren.

Dass wir nach dem Abschalten der AKWs Atomstrom aus dem Ausland importieren werden, lässt sich, glaub' ich, nicht verhindern.
Sakorzy hat sich bei unserer Regierung schon angeboten. Die wittern ein Riesengeschäft.
Strom wird in Deutschland teurer, viel teurer. Ob mit oder ohne Atomstrom bleibt sich gleich.
Da müssen wir uns dran gewöhnen.

Wir haben hier in Landau das erste Geothermiekraftwerk in Deutschland. Seit seiner Inbetriebnahme haben wir mehrere (leichte) Erdbeben erleben müssen. Nach den ersten beiden etwas stärkeren Beben wurde von der Bevölkerung die Abschaltung verlangt.
Geht nicht, hieß es lapidar. Steckt zu viel Geld drin. Außerdem wollen sich einige Kommunal- und Landespolitiker mit dem Projekt profilieren.
Da spielt Sicherheit auch keine Rolle mehr.

Auch das Problem mit dem Atommüll ist nicht gelöst. Dass die Konzerne nicht selbst für die Kosten für die Entsorgung aufkommen ist ein Unding.
Wo bleibt da das Verursacher-Prinzip?

Also, solange das nicht sinnvoll geklärt ist und Geld vor Sicherheit geht, bin ich für die Abschaltung der AKWs. Je früher desto besser.

Gruß :gruenwink:
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Donnerstag, 9. Juni 2011, 00:30

@Rübennase

effizienz ist ein großes Thema aber ums mal radikal zu sagen:

Die Energie erst gar nicht zu verschwenden ist IMHO das größrere Thema :)


gruss Markus
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Donnerstag, 9. Juni 2011, 00:32

@bigpappabear

Danke !

Ich bin nicht allein auf dieser Welt :D


gruss Markus
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Donnerstag, 9. Juni 2011, 00:41

@bigpappabear

mir ist Dein Posting bezüglich Geothermie in Landau echt nachgegangen...

Ich wohne nähe Karlsruhe und fühle mit Euch

Was ich an der ganzen Sache nicht verstehe das sich Politiker anmaßen können zu sagen "ne geht nicht"

Politiker sind das Sprachrohr der Bevölkerung oder zumindest ist das meine Ansicht davon.

Die nächsten Wahlen wären für mich ein 150% er Grund wählen zu gehen !!


gruss Markus
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13

Donnerstag, 9. Juni 2011, 01:11

Politiker sind das Sprachrohr der Bevölkerung
Sorry wenn ich das korrigiere:
Politiker sollten das Sprachrohr der Bevölkerung sein.
Aber leider sind sie nur das Sprachrohr ihrer Partei und ihrer Karriereplanung.
Es ist zum :kotzwuerg:

Guts Nächtle :schlummer:
BigPappaBear
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Donnerstag, 9. Juni 2011, 01:21

huhu

wie Recht Du hast !

aber dafür gibt es Wahlen ..

man braucht nur noch Jemand der die Wichtigen Themen der Menschen aufzeigt

und normalerweise oder zum größten Teil machen das die Medien :)


gruss Markus
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Donnerstag, 9. Juni 2011, 07:31

Moin,

wow tolle Beiträge und verschiedenste Meinungen dazu....das gefällt mir. :sonne:

Ich finde nur gefährlich an dem ganzen Schnellaustieg, den zunehmenden Ausbau/Zubau der AKW`s in den Nachbarländern! :duspinnst: Und damit ist uns nun wirklich nicht geholfen. :nieder:

Es ist bei diesem Schnellschuß das gleiche wie bei den EHEC-Nachrichten, schnell was an die Presse geben, Hauptsache es wird etwas gemeldet. Mit ordentlicher Informationspolitik hat dies leider nichts zu tun.

Die Angst der Bevölkerung vor einem Supergau und insbesondere Fukushima tragen nun dazu bei, das nur Deutschland reagiert. :hmmm: Leider werden damit von den Politikern nur die Wahlergebnisse beeinflusst, da es ja z.Zt. schick ist, auch als Merkelpartei etwas "grün" zu sein! :furcht:

Schönen Tag noch und freu mich auf weitere Meinungen.

Carsti :gruenwink:
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Donnerstag, 9. Juni 2011, 08:46

Ich möchte in diesem Zuge des unglaublichen Wandels in unserer politischen Landschaft noch etwas loswerden.

Wenn Parteien auf Grund von der Geschichte in Japan zu einer solchen Wende in ihrer Atompolitik in D hinreissen lassen, stimmt etwas nicht!

Mit dem Ausstieg werden doch nur die Gegener der Nuklearenergie dazu genötigt einem Endlager, wo auch immer in D zuzustimmen.
Wenn das erst mal gefunden ist und viel Geld in die nötige Infrastruktur gesteckt wurde, dann können wir auch weiter AKW's betreiben, denn die Entsorgung ist ja dann gesichert.
Die Grünen können sich doch nicht erlauben, den Atomausstieg dadurch zu behindern, daß sie einem Endlager in D nicht zustimmen.

Ich persönlich glaube, daß dieser Ausstieg einfach nur ein Schachzug ist, den die meisten erst in 10 oder 15 Jahren überhaupt erkennen werden.....wenn es vielleicht zu spät oder zu teuer ist.

Vielleicht ist es nötig, daß es der Verbraucher beim Strom genauso handhabt wie momentan mit dem Gemüse......Überlegt einkaufen, den Verbrauch auf das nötige reduzieren und Ersatz suchen bzw. schaffen.
Das ist zwar nicht kurzfristig möglich, aber langfristig ist es machbar.
( Unsere eigenen Tomaten brauchen noch ca. 2 Wochen, die Gurken noch etwas länger, aber der Salat aus dem einegen Garten schmeckt schon lange gut....und alles mit einer solarbetriebenen Pumpe bewässert)


Einem Fuchs, der plötzlich behauptet Vegetarier zu sein, würde nicht mal eine "dumme" Gans trauen.......

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Donnerstag, 9. Juni 2011, 09:01


Die Energie erst gar nicht zu verschwenden ist IMHO das größrere Thema


Hallo M.A.,

:achtungironie: Leider kommt mir mein eigener Kampf gegen die Massenmeinung oft auch als Energieverschwendung vor. :achtungironie:
Aber vielleicht trägt es ja doch bei dem Einen oder Anderen Früchte....ich bleibe hartnäckig und hoffe auf die Langzeitwirkung :D

Viele Grüße
Rübennase

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Donnerstag, 9. Juni 2011, 09:57

Aber wenn so ein KACK VOGEL schon reicht, um lang geschmiedete Pläne über den Jordan zu befördern, dann zweifel ich ernsthaft an der Umsetzbarkeit.


Hallo Wischi81,

und genau so sehen es auch die Leute, die vor ein paar Jahren noch Demonstrationen gegen Nuklerare Endlager mit Polizeigewalt unterdrückten liessen.....nur ist es für die halt kein KACK VOGEL sondern nur UNBEQUEME MENSCHEN.

Ich persönlich glaube nicht alles was in Zeitungen oder Medien an mich herangetragen wird (auch wenn sicher vieles stimmt).

DIe großen Industrieunternehmen haben PR-Abteilungen die haben nichts anderes als Aufgabe, die Meinung der Menschen zu ihrem Unternehmen hin positiv einzustimmen.

Nicht das ich Das was Du da gelesen hast nicht glauben kann.......ist schon möglich und ich finde eine Vogelart die seit 1000 Jahren schon dort nistet, hat auch Rechte, aber leider nur selten eine Lobby (wie in diesem Fall)

Viele Grüße
Rübennase

PS: in der Evolutionsgeschichte haben die Vögel die älteren Rechte auf diesem Planeten ;)

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Donnerstag, 9. Juni 2011, 15:40

Hallo,
ich kann das Thema so langsam nicht mehr hören. Es ist ganz klar, dass es ein Problem ist, den Atommüll zu lagern und man sich Gedanken machen muss, dass es in Zukunft Alternativen geben muss. Einfach alle Meiler vom Netz zu nehmen ist eine Kurzschlussreaktion. Es müssen erstmal die Vorraussetzungen getroffen werden, ohne Atomstrom zu leben. Die Netze sind viel zu schlecht ausgebaut, um alle Kapazitäten in Deutschland zu nutzen. So müssen z.T. vorhandene Kraftwerke auf Teillast gefahren werden oder sogar außer Betrieb gehen, nur weil Wind- und Sonnennergie Vorrang in der Netzeinspeisung hat und die Netze die eingespeiste Energie nicht abführen kann. Genauso muss man sich mal überlegen, wer unser Netz regeln soll.... Wir sind ziemlich verwöhnt von unserem stabilen Stromnetz. Und momentan ist eine Netzregelung mit regenerativer Energie nicht möglich. Mann sollte mal überlegen, dass mehrere Kraftwerke angefahren werden, wenn ein Länderspiel im Fernsehen übertragen wird. Jeder meckert an allem rum und meint seine Meinung, die oft aus den Medien kommt, zu jeder Diskussion beizutragen. Jeder hat an einem Kraftwerk oder einer Energie-Erzeugungsanlage etwas auszusetzen: :kotzwuerg:

- Kohlekraftwerke verschmutzen die Umwelt
- Niemand will einen Kamin oder Kühlturm in seiner Umgebung haben
- Windräder werfen Schatten auf das Haus und zerstören das Landschaftsbild
- Sonnenkollektoren sind nicht schön
- Laufwasser-Kraftwerke behindern den natürlichen Lebensraum der Tiere
- Atom-Kraftwerke sind zu gefährlich
- Bio-Gas stinkt
-........

und der Strompreis darf nicht ansteigen.........

Also was wollt ihr bitte? :hmmm: Einen Tod müssen wir sterben. :schiessen:

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Donnerstag, 9. Juni 2011, 15:47

Also was wollt ihr bitte? :hmmm:

Atom Strom !
Wer denkt er ist gut, hat aufgehört besser zu werden.

:dritter: ADA Mai 2009 beatnden
:zweiter: BQ November 2009 bestanden
:sieger: HQ 16/17. Mai 2011 bestanden
:sieger: Fachgespräch am 13.7 bestanden

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