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Freitag, 17. Juni 2011, 17:49

@Brother 67: Ein Netz, dass zum größten Teil aus regenerativer Energie beliefert wird, ist nur möglich, wenn viele Europäische Länder an einem Strang ziehen:

z.B:
Deutschland-Wind
Spanien-Sonne
Norwegen-Wasserkraft

Es ist nicht möglich ein Land wie Deutschland aus regenerativer Energie autak zu versorgen....
AdA April 2010 :ada:

BQ November 2010 :BQ:

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Sonntag, 19. Juni 2011, 07:59

Moin Leute :gruenwink:

Da wir gestern in der Schule das Thema Kernenergie und AKW hatten, muss ich meine Argumentationen etwas korrigieren bzw. ergänzen.
Unser Dozent (Dipl. Physiker und Kernkraftgegner) hat uns die Zusammenhänge anschaulich erklärt.

1. Die Versorgung mit rein regenerativen Energien ist in Deutschland und Europa nicht möglich. Im günstigsten Fall decken wir damit 15% des
Bedarfs.
2. Die Regierung suggeriert uns, sie hätte den Atomausstieg beschlossen, also brav wieder wählen. Das ist falsch. Der Ausstieg ist zeitlich clever
gewählt, da es in ca. 15 Jahren eh kein natürlich vorkommendes Uran mehr gibt (weltweit!). Dann käme sowieso der Ausstieg.
Begründung:
In China und Indien haben wir ein Wirtschaftswachstum von 7 - 10%. Die Einwohner, zusammen 2,5 Mrd., ziehen in die Städte und verlangen
allmählich westlichen Lebensstandard. Die Großstädte schießen wie Pilze aus dem Boden. Und alle wollen mit Energie versorgt werden.
D.h.: Die können garnicht auf die Kernenergie verzichten, da es keine Alternativen für diese Bevölkerungsmenge gibt. Die bauen sogar jährlich
acht neue AKWs dazu.

Meines Erachtens muss als erstes die Sicherheit standardisiert werden. Ob im Fahrzeug- oder Maschinenbau, überall gibt es Normen.
Nur nicht bei den AKWs.
Das Endlagerproblem muss gelöst werden. Es gibt weltweit keinen sicheren Ort, der uns garantiert die nächsten 100 000 Jahre schützt.
Außer dem Weltall. Und diese Entsorgung wäre zu teuer.

In Zukunft muss sich die Forschung in Richtung Energiespeicherung bewegen. Auch die Alternative Kernfusion ist eine Option.
Aber bis dahin können wir auf Kernenergie (Kernspaltung) nicht verzichten. So sehr ich das auch wünsche.

Gruß :headbang:
BigPappaBear
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Sonntag, 19. Juni 2011, 08:11

Moin,

- das mit dem Uran stimmt :)

- das mit den 15% halte ich für falsch


aber selbst wenn es so wäre, könnte man mit Energieeinsparungen auch ne Menge rausholen (weltweit)


gruss Markus
BQ ... Nov 2010 :BQ:
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Sonntag, 19. Juni 2011, 08:38

das mit den 15% halte ich für falsch
Du musst bedenken, dass man für die Energiegewinnung auch Energie reinstecken muss.
Bestes Beispiel: Solarenergie
Hier haben wir ein Paradoxon. Betriebswirtschaftlich gesehen rechnet sich das (mit Subventionen).
Energiespezifisch ist es ein Dilemma. Für die Herstellung von Solarzellen wird weitaus mehr Energie verbraucht, als die Solarzellen lebenslang (ca.20Jahre) liefern kann.
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Sonntag, 19. Juni 2011, 23:03

Hier haben wir ein Paradoxon.

Hallo BigPappaBear,
Der Begriff Paradoxon passt hervorragend in das gesamte Thema.
Wer streicht Gewinne aus dem Betrieb von AKW's ein?
Wer bezahlt für die Entsorgung oder Beseitigung von Schäden?
Ich finde hier passt Paradoxon mindestens genau so gut.

Was die negative Energiebilanz von Solarmodulen (PV) betrifft, mag dies im Moment wohl so sein (ich habe noch keine gegenteilige Informationen), aber es ist ein sinnvoller Einsatz von Energie, wenn diese vorhanden ist.
(in diesem Sinne sogar eine Speicherung von überschüssiger Energie mit einem mittelmäßigen WIrkungsgrad)
Wenn in die Photvoltaik nur 25% der Forschungsgelder gefloßssen wären, die in die Atomforschung gewandert sind, wären wir heute technologisch schon viel weiter.
Der Wirkungsgrad der Module wäre dann bestimmt auch schon höher und so evtl. mit einer positiven Energiebilanz möglich.

Der Wirkungsgrad eines Verbrennungsmotors ist ja auch nicht gerade der beste, aber wem erzähle ich das :D und trotzdem fahren wir noch mit Benzin.
Da geht die Forschung ja auch voran, auch wenn so manche Ölmultis und an den umsatzabhägigen Steuern verdienende Regierungen kein Interesse an einer Verbesserung haben.


Viele Grüße
Rübennase

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Montag, 20. Juni 2011, 05:16

Wer streicht Gewinne aus dem Betrieb von AKW's ein?
Wer bezahlt für die Entsorgung oder Beseitigung von Schäden?
Ich finde hier passt Paradoxon mindestens genau so gut.
Stimmt absolut.

Wenn in die Photvoltaik nur 25% der Forschungsgelder gefloßssen wären, die in die Atomforschung gewandert sind, wären wir heute technologisch schon viel weiter.
Der Wirkungsgrad der Module wäre dann bestimmt auch schon höher und so evtl. mit einer positiven Energiebilanz möglich.
Mag sein. Weiter wären wir. Sicherlich. Ob mit pos. Energiebilanz? Fraglich.
Das Problem dabei: Wir haben den falschen Weg eingeschlagen und jetzt rennt uns die Zeit davon.

Wir müssten gigantische Photovoltaik-Parks anlegen, deren Planung und Bauzeit weit über die kritischen 15 - 20 Jahre hinausgeht.
Und sinnvoll sind diese Parks natürlich nur in Klimagegenden, wo die maximale Sonneneinstrahlung wirkt.
Also in Nordafrika. Bei der instabilen politischen Lage würden wir uns in Abhängigkeit begeben. Das klingt auch nicht gerade ermutigend.

Deshalb würde ich schon in Richtung Kernfusion und Energiespeicherung hin tendieren.

Gruß :headbang:
BigPappaBear
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Montag, 20. Juni 2011, 13:00

Moin,
ich möchte versuchen noch einmal einiges aus meiner Sicht zu verdeutlichen.

@ Huecki
Du hast sicherlich Recht damit das eine europäische Lösung das Optimum wäre. Ich glaube aber trotzdem daran, das Deutschland es auch alleine schaffen kann. Das das nicht in 20 Jahren funtioniert ist schon klar, aber mir geht es ersteinmal darum von der Atomernergie weg zu kommen. Und das ist in einem überschaubaren Zeitraum möglich. Anschließend "erobern" die EE sukzessive die fossilen Energieträger. Laut einer Studie die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in Auftrag gegben wurde, wären bis zum Jahr 2020 rund 40% durch EE möglich. Das BMWI hat die Ergebnisse dieser Studie fast ein Jahr zurückgehalten. Ein Schelm der böses dabei denkt. Kurz und knapp nachzulesen unter:

http://www.ee-news.ch/de/article/21928/b…is-2-2-moeglich


@ BigPappaBear
Über die Energiebilanz von Photovoltaikanlagen gibt es auch andere Ergebnisse, die von einer Amortisationszeit von 2,5 bis 6 Jahren reden. Eine Meinung ist hier nachzulesen, aber da sollte man vielleicht auch darauf achten, das sie von der Solarenergiebranche kommt.

http://www.solarserver.de/news/news-7133.html

Nichts destro trotz gehe ich von einer positiven Energiebilanz aus.

Des Weiteren werden heute schon 17 % des Strombedarfes, rund 10% des Wärmebedarfes und knapp 6% des Kraftstoffbedarfes aus EE gedeckt. Das macht insgesamt ca. 11% des gesamten Energiebedarfes aus. Sorry, aber da denke ich ist die Einschätzung von 15% zu niedrig, da wir mit der Forschung, dem Ausbau und dem Willen zur EE erst am Anfang stehen.

http://www.bmu.de/pressemitteilungen/akt…en/pm/47120.php

Zu den gigantischen Photovoltaik-Parks: EE sind auch Wind, Wasser Biomasse und nicht zu vergessen Holz.

In allen anderen Punkten gebe ich dir vollkommen Recht, Uran ist endlich (der Zeitraum ist sicherlich diskutabel weil spekulativ), AKW's nicht sicher (weil es nur um Gewinnmaximierung geht), die Endlagerung eine Katstrophe und der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Erforschung der Speichermedien.

Gruß,
Andreas
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HQ Mai 2012 :)

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Montag, 20. Juni 2011, 18:35

Wusstet ihr eigentlich, dass wir hier im Ruhrgebiet noch soviel Kohle haben, die uns (Deutschland) noch für 300 Jahre mit ausreichend Energie versorgen könnte. Der Kohleimport aus Australien ist aber kostengünstiger als der eigene Abbau. Verrückt. :hammer:
Natürlich würden wir wieder mehr Kohlekraftwerke brauchen, die die Umwelt stärker belasten. Auch nicht wirklich prickelnd. :hmmm:

Gruß :headbang:
BigPappaBear
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Montag, 20. Juni 2011, 19:03

Das ist ja genau der Punkt....

das aktuell beste Beispiel hierfür ist doch Datteln 4 (Der neue Kohleblock von E.ON)... der befindet sich seit knapp 2 Jahren im Baustopp aufgrund von Bürgerinitiativen und zugegebener Maßen Fehlern im Feststellungsverfahern. Aber das sagt doch wieder alles Kohle wollen die Leute nicht.Genauso wenig wie Wind oder Biomasse, jedenfalls nicht vor der eigenen Tür.

Und du sagst es 40% aus EE...bis 2020.... und die restlichen 60%???

Die einzig sinnvolle Möglichkeit ist ein Europaweites regeneratives Netz, wofür aber Netzausbau und die Einsicht der Leute gebraucht wird, dass man irgendwie Energie schon erzeugen muss...

Sollte sich der Großteil Europas(Spanien,Deutschland und die Skandinavier) zu diesem Projekt entschließen und sollte eventuell Desertec umgesetzt werden, wird auch bald der Atomstrom in Frankreich, etc. überflüssig sein.


Wie gesagt, ich bin ja nicht gegen den Atomausstieg, nein ich bin dafür, aber das sollte man mit Bedacht tun.

Guckt euch die Dänen an. Ein Vorbild an Energieerzeugung. Da wird der Großteil mit dezentralen KWK Anlagen gewonnen, sogar mit zusätzlicher Wärmegewinnung....
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Dienstag, 21. Juni 2011, 13:02

@ Huecki,

da wir aktuell ca. 11% EE haben und ca. 23% Atomstrom würde es doch bis 2020 mit 40% EE rechnerisch funtionieren! ;) Es geht mir ja in erster Linie um den Atomausstieg, und das erscheint mir anhand der Zahlen machbar. Vielleicht wird der Rest ja dann zum Selbstläufer :sonne:

Gruß,
Andreas
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Dienstag, 21. Juni 2011, 20:54

viele viele Antworten von IMM, IMC und warum so wenige von unseren IME´s :hmmm:

also ich will die Diskussion net groß ausweiten und vorallem keinem was böses, glaub sogar einer hats schon mal angeschnitten...
vielleicht liefert einer mal Zahlen und Fakten was unser NETZ packt, was im mom an EE an einem Sonnigen Tag kommt, was verbraucht wird, wo das "zuviel" hin geht usw... und das alles bei "nur" 11% und wir wollen ja noch ca das 4fache :hihi:

und da kann ich nur sagen bis 2020 wird des rein rechnerisch vermutlich nix :hammer: ich hab die Zahlen vor kurzen gehört, möchte aber das sie jemand anders nennt damits net heißt die sind erfunden :thumbsup:
da muss noch GAAAAAAAAANZ viel Geld in die Hand genommen werden



EDIT: Vielleicht auch kurz schildern wie unser Netz ausgebaut ist, und was wir im mom damit machen..... hab keine Lust des zu erklären - ich sag nur... nen trichter durch die dünne öffnung benutzen ist doof - noch dümmer is, wenn man sich frägt - warum kommt fast nix durch :hmmm:

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Mittwoch, 22. Juni 2011, 09:41

Zum Thema Wirtschaftlichkeit von Solarenergie gibt es neue, interessante Infos:
Kurzer Auszug:
Das Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE), ein weltweiter Berufsverband der Elektrotechnik-Ingenieure mit Sitz in New York, bescheinigt dem Solarstrom beste Zukunftsaussichten. Innerhalb der nächsten 10 Jahre, so das IEEE, werden Sonnenkraftsysteme wirtschaftlicher sein als alle anderen Stromerzeugertechniken, einschließlich fossiler und nuklearer Brennstoffe.

hier geht es zum vollen Artikel:
Link

Was die Sicherheit von AKW's betrifft ein weiterer kurzer Auszug:

Am 7. Juni fiel nach dem Beginn der Missouri-Flut das Kühlsystem in einem Abklingbecken für 90 Minuten aus. Dann konnte eine Ersatzpumpe die weitere Erwärmung des Beckens verhindern. Seit dem 9. April war das Kraftwerk wegen einer Inspektion abgeschaltet, was vielleicht Schlimmeres verhindert hatte.

hier geht es zum vollen Artikel:
Link

Zum Thema Netzausbau habe ich noch nichts parat, aber da findet sich bestimmt auch noch etwas, das nicht von geldgesteuerter Panikmache oder auch blindem Idealismuss beeinflusst ist.

Viele Grüße
Rübennase

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Mittwoch, 22. Juni 2011, 17:13

Ich kann zum Netzausbau leider aktuell auch keine stichfesten Beweise liefern, fakt ist jedoch, dass unser Netz mit schon mit den aktuellen Anlagen(PV und Windkraft) erhebliche Probleme hat.

Die Windkraftanlagen und PV Anlagen bringen zum Beispiel hochfrequente Signale ins Netz, die die Netzsicherheitseinrichtungen in Leitwarten und Kraftwerken(auch dezentralen Anlagen) auslösen lassen. Um dieses Problem zu beheben, und dass ist nur eins der vielen Probleme müsste unser aktuelles Netz deutlich verbessert und auch viel stärker ausgebaut werden(gerade im Höchstspannungsbereich)

Projekte wie Desertec sehe ich im Übrigen auch kritisch an, man begibt sich hier in eine Abhängigkeit, die zu fatalen Folgen führen könnte, würde man tatsächlich von dieser Energie abhängig sein(bestes Beispiel hierfür ist Gas(Ukraine-Russland)....usw.....

Aber ich denke, dass der Netzausbau und die Netzverbesserung und Stabilität Priorität Nummer 1 haben muss, um die regenerativen Energieen möglichst schnell und in großen Zahlen voranbringen zu können.

Offshore Windparks sind meines Erachtens nach in ein paar Jahren eine Energiegewinnung, die einiges zum "grünen Strom" beitragen wird..... Vorrausgesetzt, die Baugenehmigungen werden nicht entzogen, wegen z.B. Versperrung der Sicht von einer Insel, von deren Küste der Windpark 45km weit entfernt gebaut werden soll!!!!!!

Wie ich schon öfter sagte, wir Deutschen nörgeln einfach über alles und nichts ist uns Recht!!!!! Wir wollen grünen Strom, aber bitte nicht vor der eigenen Haustür!!!!
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Mittwoch, 22. Juni 2011, 18:33

Zum Thema Netzausbau kann ich ebenfalls keine Zahlen liefern, sondern nur die Aussagen der vom BMWI in Auftrag gegebenen Studie wiedergeben, dass es bis 2020 sowohl technologisch machbar als auch wirtschaftlich vertretbar ist 40% EE zu erreichen. Ob und wieviel tatsächlich machbar ist bleibt abzuwarten, aber wenn man nicht irgendwann mal anfängt, kann man auch nichts erreichen.
Unsere Regierung fährt ja anscheinend schon große Geschütz für unsere Energiekonzerne auf:
Der Netzausbau soll schnellstens von statten gehen (möglicherweise Zwangsenteignungen für Grundstückseigentümer, was ich nicht i.O finde).
Die Rechte für den Bau von Off-Shore-Anlagen werden den Energieriesen zugeschustert, für den Bau dieser Anlagen wird es größere Subventionen geben als für kleinere Anlagen an Land oder deren repowering.
Ob dieses Vorgehen richtig ist, sei dahin gestellt, aber manchmal muß man ja schon zufrieden sein, wenn sich überhaupt etwas bewegt.
Gruß, Andreas
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Mittwoch, 22. Juni 2011, 19:50

Hallo Andreas,

ich gebe dir größten Teils Recht, muss dir aber auch in eingen Dingen wiedersprechen.

Die Enteignung der Grundstückseigentümer finde ich auch nicht in Ordnung. Man beachte aber meine vorherige Aussage: Wir Deutschen sind gegen alles, wollen grünen Strom, sind aber nicht bereit, dafür etwas in Kauf zu nehmen. Denn auch gegen Windparks(onshore und offshore), gegen Biogasanlagen und auch gegen den Netzausbau... Gegen alles gibt es Bürgerinitiativen... Das schlimme ist ja, dass das die selben Leute sind, die auch gegen die Atomkraft auf die Straße gehen.

Die Offshorewindparks werden keineswegs den Energieriesen zugeschustert, Alpha Ventus wurde z.B größtenteils von Areva gebaut, meines Wissens gehören die nicht zu den "BIG 4"

Und auch wenn, gibt es deiner Meinung nach Privatleute/Unternehmen, die solches technisches know how haben, und noch dazu das nötige Kleingeld, um solche Projekte technisch und finanziell umzusetzen?

Wir können doch nicht auf der einen Seite über die Energieriesen schimpfen, wenn sie Atomstrom produzieren, auf der anderen Seite aber auch dagegen sein, wenn sie die regenerativen Energieen ausbauen.

Ich denke, da tut man diesen Unternehmen auch Unrecht. Die großén Energiekonzerne haben doch mittlerweile alle schon Töchter, die sich mit dem dezentralen Strom/Wärmemarkt beschäftigen, als auch Töchter, die sich nur mit erneuerbaren Energieen auseinandersetzen. Und in diese Töchter fliest eine Menge Geld.

Man muss doch auch immer den betriebswirtschaftlichen Aspekt eines solchen Unternehmens sehen. Die Energiekonzeren sind auch AG´s und jede AG ist auf Gewinn ausgerichtet. Man kann doch keinem Firmenboss vorwerfen, Gewinn machen zu wollen, denn das möchte jedes Unternehmen. Und jedes Unternehmen möchte so viel Gewinn, wie möglich.

Außerdem werden in der Öffentlichkeit meiner Meinung nach Hetzattaken auf solche Unternehmen(nicht nur Energienbranche) gestartet. Spricht die Öffentlichkeit auch über die Dinge, die seitens der Regierung und den Bundesnetzagenturen den Energieversorgern für Steine in den Weg gelegt werden? Diese Steine treffen im übrigen nicht nur die großen, sondern auch kleine,kommunale Versorger.

Also, ich finde es gut, dass Genehmigungsverfahren schneller umgesetzt werden wollen.

Man kann es nunmal nie jedem Recht machen....
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Donnerstag, 23. Juni 2011, 09:42

Zum Thema Netzausbau / Netzlast bin ich nun auch fündig geworden.
Leider sind es keine konkreten Zahlen, aber lest selbst und macht Euch Euer eigenes Bild.

Ein kleiner Auszug:

Einigkeit herrscht auch darin, dass es künftig mehr Transparenz beim Netzausbau geben soll. Derzeit seien die Daten über die Lasten in den Übertragungsnetzen noch geheim, eine kritische Überprüfung der Stromtrassenplanung sei so nicht möglich. Hubert Weiger, der Vorsitzende des BUND, erklärt, dass dies das Vertrauen der Bürger in die offiziellen Aussagen untergräbt. Die Bürger hätten heute den Anspruch, ernst genommen zu werden und Begründungen für Eingriffe zu sehen.

Und hier geht es zum ganzen Artikel:
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Viele Grüße
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Sonntag, 10. Juli 2011, 20:55

:thumbsup: danke danke nochmals für die tollen Beiträge, echt super! :thumbsup:

Anmerkung: Aber ist es nicht so, dass wir in Deutschland jetzt nur so schnell aussteigen, weil die Katasrophe in Fukushima passierte!? Wo liegt eigentlich da der Sinn, wenn Deutschland aussteigt und die angrenzenden Länder ihre AKW`s hochfahren oder sogar weiter ausbauen? Nur als Vorbild dienen, kann da doch kein Argument sein oder nach dem Motto:" Aus den Augen aus dem Sinn"!? :keineanhnung: Warum lassen wir uns in einer so wichtigen Entscheidung von der Politik so hetzen? In einem Beitrag von SpiegelOnline zum erneuten Erdbeben in Fukushima stand u.a.:"...Berichten des Fernsehsenders zufolge gehen die japanische Atomenergiebehörde und Tepco davon aus, dass die Aufräumarbeiten in Fukushima noch Jahrzehnte andauern könnten. Demnach könne man erst 2021 mit der Entnahme der in drei Reaktoren geschmolzenen Brennstäbe beginnen. Bis zum endgültigen Abriss der beschädigten Reaktoren könnten laut NHK-Bericht auch Tepco zufolge noch Jahrzehnte vergehen. --> :hmmm: ...--> sehr interessanter Auszug zum Nachdenken!

Gruß Carsti
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markogo

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Donnerstag, 27. Oktober 2011, 12:45

Also ich halte es für den richtigen Schritt. Auch wenn es vielleicht anfangs schwer sein wird. Aber das fördert die Entwicklung neuer alternativer Technologien die vielleicht später einmal in viele Länder verkauft werden kann, wenn diese auch aussteigen!

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