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stuffi

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Freitag, 7. Oktober 2011, 10:56

Industriemeister --> Bachelor of Art?

Hallo zusammen,

ich besuche zur Zeit die Meisterschule. da sind wir letzte woche auf das Thema Bachelor gekommen. Der Dozent meinte, das wir mit der Bestanden Meisterprüfung auch automatisch einen Bachelor haben. Er meinte, dann könne man den Master machen, aber nur auf manchen Unis. Wisst ihr darüber mehr? bzw. hat das schon mal jemand gemacht?



ich frreue mich auf eure infos.



Liebe Grüße Stuffi
:ada: ADA Dezember 2011 :ada:

Praus

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Freitag, 7. Oktober 2011, 12:17

Juhu mein Lieblingthema!!!!! Wird schon seit 2007 hier diskutiert. Gib mal im Suchfeld Bachelor ein. Aber eine kurze Antwort von mir: "NEIN, leider bist du dann noch kein Bachelor!" Die IMV kämpft zusammen mit den Handwerksmeister um den Titel Bachelor Professional, aber die Hochschule verhindern dies z.Z. noch erfolgreich.
Gruß

Jungprüfer?

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stuffi

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3

Freitag, 7. Oktober 2011, 12:43

Hallo Praus,

ich habe leider nichts in der Suchfunktion gefunden (eventuell falsche anwendung von mir) und gibt es da eine möglichkeit wie ich das dann "nachmachen" kann?

vielen dank für die Antwort!
:ada: ADA Dezember 2011 :ada:

sidney85

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Freitag, 7. Oktober 2011, 13:49

Kann ich nur bestätigen! Das einzigste was de bekommst ist:
1. Urkunde Zeugnis IM
2. Bescheinigung dass der IM mit einem mittleren Bildungsabschluss gleichgestellt ist und
3. Eine HZB
Nicht mehr und nicht weniger, dann hat dein Dozent keine ahnung^^

"Nachmachen" kannst du das nur wenn du den IM bestanden hast und nochmals Regulär studierst, da du als IM nix anerkannt bekommst.
Bevor die nächste Frage im Raum steht: Nein man bekommt auch kein Fachabi ;) sondern nur die HZB (wobei du dann auch auf den good will der FH hoffen musst, da die nur wenige Berufliche Qualifizierte annehmen, meistens auch nur die TOP leute. Mit nem 3-4er schnitt beim IM hat man da keine bis wenige Chance ausser man ist der einzigste Bewerber und der Studiengang darf glaub ich auch keinen NC haben.)

IM = Industriemeister
HZB = Hochschulzugangsberechtigung
FH = Fachhochschule
NC = Nummerus Clausus

Hab ich was vergess :narr: ?

Gruß Sid
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convex89

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Freitag, 7. Oktober 2011, 15:52

Und die die den Bachelor of blablabla haben, haben auch den Meister oder wie? ;-)

http://de.wikipedia.org/wiki/Bachelor

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »convex89« (7. Oktober 2011, 15:53)


sidney85

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Freitag, 7. Oktober 2011, 15:59

Wie meinst du das jetzt?
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Chiller

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Freitag, 7. Oktober 2011, 16:48

Und die die den Bachelor of blablabla haben, haben auch den Meister oder wie?

Wer den Bachelor of blablabla hat, der hat den Bachelor of blablabla...

Und wer den Meister hat, der hat den Meister...

Man kann letzlich nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, auch wenn beides Obst ist... ;)
:IM:

Personalführung ist die Kunst, den Mitarbeiter so über den Tisch zu ziehen, dass er die Reibungshitze als Nestwärme empfindet :D

convex89

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Freitag, 7. Oktober 2011, 16:51

Wie meinst du das jetzt?

War auf den Author bezogen, das von dir hat ja alles gestimmt! :thumbsup:

stuffi

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Freitag, 7. Oktober 2011, 19:16

Hallo,

es hat mich ja selber auch gewundert deswegen habe ich das ja mal gepostet....

vielen dank für eure Infos und antworten
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stevie

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Samstag, 8. Oktober 2011, 05:46

Hallo,

ich habe nach bestandener Prüfung auch eine englische Übersetzung des Zeugnises bekommen.

Da steht dann drauf Bachelor of.... mit dem Zusatz CCI*

Dieses CCI bedeutet, dass es kein akademischer Grad ist.

Google mal nach.

Grüße
Stevie :cool2:
:ada: :BQ: :HQ: = alles bestanden

:IMM:

sidney85

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Samstag, 8. Oktober 2011, 09:25

lad das mal hoch !
Gruß Sid
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stevie

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Montag, 10. Oktober 2011, 09:04

Hi,



habe mal die persönlichen Daten,etc. entfernt.

Bitteschön |link|



So sieht das Ding für IM Chemie dann aus



Grüße

Stevie
»stevie« hat folgende Datei angehängt:
  • BC.bmp (5,74 MB - 198 mal heruntergeladen - zuletzt: 16. Mai 2012, 16:55)
:ada: :BQ: :HQ: = alles bestanden

:IMM:

Marc J.

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Montag, 10. Oktober 2011, 10:49

Also um hier mal ein bisschen Klarheit zu schaffen, man hat keinen deutschen "Bachelor-Titel" nach dem Meisterabschluß.
Man hat den Industriemeister- Abschluß mit Hochschulqualifikation (Studieren an FH´s wird ermöglicht). Nicht mehr und nicht weniger, alles andere ist doch Tineff ! :wand:

Was uns Stevie hier hochgeladen hat ist nur die englische Übersetzung des Titel´s !
Industriemeister Metall heißt ins Englische Übersetzt :

Bachelor Professional of Metal Production and Management

--> This Translation of the certificate was issued by the Chamber of Commerce and Industry (a public body), the responsible authority in accordance with the German Vocational Training Act, to certify the successful completion of an examination for a qualification under the Act. It is not a university degree.

"Die Übersetzung des Fortbildungsabschlusses ist kein Titel und darf daher in Deutschland nicht geführt werden. Es handelt sich hierbei nicht um einen Hochschulabschluss."

Lieben Gruß ! :sonne:
Wo der Verstand wächst, da müssen Haare weichen ;-)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Marc J.« (10. Oktober 2011, 10:51)


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Praus

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Montag, 10. Oktober 2011, 12:15

Gruß

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stevie

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Dienstag, 11. Oktober 2011, 10:09

Sagte ich doch,

ist kein akademischer Grad.

Nur die englische Übersetzung vom Meisterzeugnis.

Grüße
Stevie
:ada: :BQ: :HQ: = alles bestanden

:IMM:

stuffi

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Dienstag, 11. Oktober 2011, 10:14

okay dann vielen dank für die Aufklärung
:ada: ADA Dezember 2011 :ada:

Dreh-Bär

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Sonntag, 25. Dezember 2011, 22:25

Wem´s interessiert:
Zum Thema Bachelor habe ich über Weihnachten einiges an Infos zusammengetragen, weil mir die Anerkennung von dt. Abschlüssen im Ausland wichtig erscheint.
Und wie beim Bruchrechnen, kann man nur etwas sinnvoll vergleichen, wenn man einheitliche Nenner schafft:
(alle Zitate=Quelle: Süddeutsche Zeitung)

Zitat

Ein Handwerk nährt und ehrt, heißt es so schön im Sprichwort. Doch in sehr vielen Familien kommt für die Kinder nur noch ein Studium in Frage.
Handwerkerlobbyisten befürchten, in der Gesellschaft schwinde die Wertschätzung für die berufliche Bildung. Statt "ewig vor sich hin zu studieren", wäre eine Lehre für manchen jungen Menschen besser.

Gut ausgebildete Handwerker bräuchten sich vor Bachelor-Studenten nicht zu verstecken.

Vertreter des Handwerks fordern deshalb für sich sogar einen eigenen Bachelor-Titel: den "Bachelor Professional". Ihn sollen Meister, Techniker und Fachwirte tragen dürfen. So würden Ausländer die deutschen Abschlüsse besser verstehen.

Die Hochschulen wollen den Bachelor-Titel aber auf keinen Fall teilen. Sie warnen davor, die Grenzen zwischen akademischen und beruflichen Abschlüssen zu schleifen.
Die Wirtschaftsminister der Länder haben sich auf die Seite des Handwerks geschlagen, die Kultusminister auf die Seite der Universitäten.
Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) sagt in diesem Zusammenhang gerne, es dürfe nicht so weit kommen, dass sich Friseure mit einem "Bachelor of Hairdressing" schmückten.
Auch das Bundesbildungsministerium befürchtet, ein "Bachelor Professional" würde zu leicht mit akademischen Graden verwechselt werden. Die "Alleinstellungsmerkmale" beruflicher Qualifikation könnten verwischen, heißt es in einem Schreiben des Ministeriums.

Matthias Lung, Direktor der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing spricht von "Irreführung" und einem fragwürdigen "Kokettieren mit dem Akademischen".
Seine Studenten in München haben gerade eine Umfrage gemacht, wie denn die Bürger einen "Bachelor Professional" einstufen würden. Das Ergebnis: Kaum jemand wisse etwas damit anzufangen.
Was hätten denn seine Studenten auch anderes feststellen sollen. Der Bachelor ist doch in den Unternehmen Deutschlands erst seit ein paar Jährchen bekannt.
Der überwiegende Teil der “08/15-Bürger“ kennt doch das Wort Bachelor nur von “RTL´s -Love-Story“.
Wie sollen sie dann etwas mit dem Bachelor Professional anfangen können?
Da könnt ich genauso auf die Straße gehen und die Bürger nach z.B. Acai fragen. Die wenigsten werde damit etwas anfangen können, obwohl es diese südamerikanische Frucht schon hunderte Jahre gibt aber langsam mehr und mehr in Deutschland auftaucht.
In 20 Jahren kennt diese bestimmt jeder. Und so wird es auch mit dem Bachelor sein.

Nur soviel zu: “Ist jede Studie sinnvoll? Oder oft auch nur eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme?“

Die nächste Studie zeigt mir, dass sich die Hochschulen und Akademiker eigentlich gar nicht so wehren müssten.
Denn durch uns Praktiker bekäme der Bachelor evt. sogar noch eine Aufwertung:

Zitat

Es scheint eher die Ausnahme zu sein, dass Firmen rundum glücklich sind mit jungen Kollegen, die frisch von der Uni kommen. Das jedenfalls ist das Ergebnis einer Studie der IW Consult, einer Tochtergesellschaft des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), die 1500 Unternehmen nach ihren Erfahrungen mit Bachelor-Absolventen befragt hat.
Nur die Hälfte der Firmen findet, dass sich die Bachelors tadellos in neue Fachgebiete einarbeiten können. Auch an den analytischen Fähigkeiten, den sozialen Kompetenzen und dem Grundlagenwissen haben die Firmen etwas auszusetzen.
Die Unzufriedenheit mit den Berufsanfängern ist nicht neu. Schon vor der Bologna-Reform, die zur Umstellung auf den Bachelor-Abschluss führte, hatten die Arbeitgeber einiges an den Jungakademikern zu beanstanden. Frühere Unternehmensbefragungen des IW belegen, dass auch Diplom-Absolventen Mühe beim Verknüpfen von Theorie und Praxis hatten.
Und dieses Verknüpfen von Theorie und Praxis bekommen viele von uns eben besser hin, weil in unseren Ausbildungen das Praktische nicht zu kurz kam.

Trotzdem:

Zitat

Vordergründig sieht es so aus, als würden die Handwerker das Ringen mit den Akademikern verlieren.
Und hier ein guter Ansatz:

Zitat

Doch es geht nicht nur um den Bachelor-Titel. Politiker, Sozialpartner und Uni-Vertreter arbeiten derzeit am "Deutschen Qualifikationsrahmen", in dem sämtliche Bildungsabschlüsse auf acht Stufen einsortiert werden.
Das komplizierte Regelwerk dient auch dazu, die Abschlüsse europaweit vergleichen zu können. Promovierte sollen auf Stufe acht landen, der höchsten Stufe. Meister und Techniker werden nach derzeitigem Stand auf Stufe sechs mit dem Bachelor gleichgestellt - ein Erfolg für die Handwerker.
Also IMV, mische hier kräftig mit und bleib am Ball.

Nun geht’s weiter:

Zitat

Nun tobt aber schon der nächste Streit. Wohin gehört das Abitur?
Die Kultusminister sehen es auf Stufe fünf, DGB und Wirtschaftsverbände plädieren dagegen für Stufe vier, wo auch die dreijährigen Ausbildungsberufe stehen. Die Lehrlinge und Meister wollen den Abiturienten und Studenten auf Augenhöhe begegnen.
Also ich sehe auch einen Azubi mit bestandener Prüfung, also einen Facharbeiter, auf einer Stufe mit einem Abi-Inhaber, der gerade sein Studium anfängt.
In der früheren großen Fa., in der ich 10 J. angestellt war (die mit dem Anker), hatte ich des Öfteren Abiturienten, die Semesterferien hatten und ausgelernte Azubis zum Anlernen.
In den Abi-Leuten musste ich die 3-fache Zeit investieren, da sie von dem Praktischen nur theoretisch Ahnung hatten. Na gut, man könnte jetzt sagen, dass es an mir lag und ich einfach nur zu dumm war, sie anzulernen. Aber es ging ja jedem Facharbeiter in unserem Betrieb so.
Sie taten sich eben mit der Umsetzung von Theorie zur Praxis sehr schwer.
Dafür hat aber z.B. einer der Studenten in der Mittagspause (30 min.) für uns eine statistische Auswertung erstellt, mit der wir noch Jahre arbeiteten (bis ein “ganz wichtiger“ Planer es ändern musste). Über die "Mittagsarbeit" haben wiederum die neuen Facharbeiter (und auch ich) nur "geglotzt".
Ich will damit sagen, dass jeder seine Stärken hat. Und jeder wird im Laufe der Zeit auf seinem Gebiet ein “Spezialist“.
Aber einen frischen Facharbeiter mit 3 bzw. 3,5 J. theoretischer UND praktischer Ausbildung eine Stufe unter einen Abi-Absolventen zu stellen, halte ich für den falschen Weg.

Soviel zu:

Zitat

Wohin gehört das Abitur?
Mein Schlusswort:
Mir ist´s sowas von “wurscht“ ob ich mich als IM (wenn ich ihn mal habe ;-) ) “Bachelor“ schimpfen darf oder nicht.
Vergleichbare Titel über Deutschland hinaus zu schaffen, ist mir aber schon ein Anliegen.
Obwohl, "Bachelor Professional of Metal" macht schon was her, oder? :headbang:

Schöne Grüße,
Euer Dreh-Bär
HIER gehts zum Industriemeister-2000-Forum-Treffen 2012-Sammelordner

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Dreh-Bär« (25. Dezember 2011, 23:41)


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Sonntag, 25. Dezember 2011, 23:23

Der 8-Stufenplan hört sich schon interessant an. Bin mal gespannt was draus wird...

Rübennase

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Montag, 26. Dezember 2011, 09:35

Hallo Dreh-Bär,

ich teile fast alle Deine Anmerkungen in Deinem (hervorragenden) vorherigen Posting.

Ganz besonders ist mir dieser Satz aufgefallen:
Ich will damit sagen, dass jeder seine Stärken hat. Und jeder wird im Laufe der Zeit auf seinem Gebiet ein “Spezialist“.


Spezialisten haben natürlich in erster Linie Erfahrung.....viel Erfahrung.
Und dies in einem meist eher kleinen Fachgebiet.
Trotz der Notwendigkeit von Erfahrung, ist es aber auch notwendig gewisse theoretische Grundkenntnisse zu besitzen um das was man tut auch zu verstehen.
Hier sehe ich den großen Unterschied zwischens dem "Berufserfahrenen" und dem "Studierten" Spezialisten.
Nicht jeder von uns angehenden und fertigen Meistern wäre in der Lage das theoretische Niveau eines Bachelor zu erreichen.
Nicht jeder Ba. wäre in der Lage in der Realität (Unternehmen) zu erkennen was wie funktioniert da er sein Wissen nicht praktisch umsetzen und anwenden kann.

Gemeinsam, mit dem notwendigen Respekt vor der Leistungsfähigkeit und Möglichkeiten des Anderen könnnen wir sehr viel mehr erreichen.
Da aber ein großer Teil des Konkurenzdenkens im Leben nichts anderes wie "Reibung" erzeugt, ist unser "Wirkungsgrad" als Gesamtsystem aber eher schlecht.

Kleine (provokative) Frage: ist ein Krankenpfleger höher oder niedriger auf eines Skala von 0-8 anzusiedeln als z.B. ein Dipl. Betriebswirt (dies ist keine Verunglimpfung eines Berufsstandes)?

Viele Grüße
Rübennase

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Papa-Schlumpf

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Montag, 26. Dezember 2011, 10:41

Starker Beitrag - Dreh-Bär :loben:

Meine Gedanken dazu: Während die Studierten sich in ihrem Fachgebiet theoretisch sehr vertiefend Wissen erwerben, wird mit einer Berufsausbildung und im weiteren z.B. einem Meisterbrief eher die praktische und betriebliche Theorie vertieft/fociert.

Schlussendlich sollten die Akademiker vollkommen in der Lage sein alle Probleme in Ihrem Fach zumindest ansatzweise selbstständig lösen zu können. In dies im theoretischen Bereich. Also am Schreibtisch. Und der Unterschied wird schon klar. Die praktische Seite der Spezialisierung muss nicht alle Theorie fiefgreifend beherschen. Sie soll ja materielle Werte schaffen oder im Falle das IM lenkend und "weilterleitend" Leiten und Organisieren. Der Praktiker soll somit schaffen und eben nur im Ansatz Probleme theoretisch selber lösen können.

Ich selber habe 3 Semester Vollzeitstudium hinter mir. Dort ist Mathe z.B. so tief, dass man wirklich in der Lage ist nach einem Studium sehr viel - eigentlich alles mögliche - ausrechnen zu können, von dem man als IM gar nicht weiß, dass es auch so einen Weg gibt. Also gibt es einen Unterschied im herangehen an Problemen und deren Lösungen. Der Mensch kann eben nur das Anwenden, was man auch weiß/kennt. Und da genau ist der Unterschied.

Der IM kann nicht direkt verglichen werden mit einem Ingenieur, weil seine Ausbildung und Ausrichtung eine andere ist. Also gibt es Unterschiede und die zeigt man nach außen in einer anderen Einstufung an.

Ich will gar keinen Titel, der mich zum Theoretiker abstempelt. Ich will praktisch Schaffen. Das ist mein Lebensweg...

Frohes Fest noch Männer :nikolaus:

Papa-Schlumpf
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