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wracker

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Donnerstag, 17. August 2006, 11:57

Sparen bei den Stromkosten

Sparen bei den Stromkosten

Ein Anbieterwechsel ist ganz einfach


Trotz sprudelnder Gewinne denken die großen Energiekonzerne nicht daran, die Strompreise für die Kunden zu senken. Zu Beginn des kommenden Jahres drohen sogar Preiserhöhungen. Kosten sparen können Kunden aber durch den rechtzeitigen Wechsel zu einem günstigeren Anbieter. Nach Angaben von Verbraucherschützern sind Ersparnisse von 10 bis 30 Prozent möglich. Ein Wechsel sollte jedoch nur nach gründlicher Prüfung der Vertragsbedingungen erfolgen.
Hier die wichtigsten Fragen zum Thema Stromwechsel:

Wie finde ich den günstigsten Anbieter?
Zahlreiche Internetseiten bieten Preisvergleiche an, beispielsweise stromseite.de oder verivox.de .
Zur Berechnung des Tarifs muß der Verbraucher dort seinen Jahresverbrauch eingeben, den er auf seiner jüngsten Stromrechnung findet, sowie seine Postleitzahl. Auch die Verbraucherzentrale bietet unter verbraucherzentrale.de einen eigenen Stromrechner an.
Der Bund der Energieverbraucher rät zudem, bei allen Anbietern unbedingt darauf zu achten, ob die Preisangabe die Stromsteuer, die Mehrwertsteuer, sonstige Abgaben und das Netznutzungsentgeld enthält oder ob dies noch addiert werden muß. Ferner empfiehlt es sich, die Zufriedenheit der bisherigen Kunden des Versorgers abzufragen. Dazu bieten verschiedene Webseiten Testergebnisse an.

Worauf muß ich im Vertragstext achten?
Ein wichtiger Punkt sind die Laufzeiten und Kündigungsfristen. Der Bund der Energieverbraucher rät, sich nicht länger als sechs Monate an den neuen Anbieter zu binden. Die Kündigungsfrist sollte daher auch nicht länger als einen Monat sein. Auch ist darauf zu achten, ob der Vertrag für den Fall starker Preissteigerungen das Recht auf sofortige Kündigung gewährleistet.

Wie funktioniert der Wechsel?
Nachdem der Kunde den unterzeichneten vertrag an den neuen Anbieter geschickt hat, übernimmt dieser die restlichen Formalitäten, darunter die Kündigung beim bisherigen Versorger. Dabei ist es üblich, daß der neue Anbieter für die Wechselprozedur keine Extragebühr verlangt. Bis zur Umstellung kann es dann noch etwas dauern. Wenn die kompletten Anmeldeunterlagen bis zum 10. eines Monats beim neuen Versorger eingegangen sind, ist der Wechsel in der Regel bis zum Beginn des übernächsten Monats über die Bühne. Er Stromzähler muß nicht getauscht werden.

Kann der Wechsel zu einem vorübergehenden Stromausfall führen?
Nein. Per Gesetz ist der lokale Stromversorger dazu verpflichtet, alle Haushalte stets zu versorgen – auch wenn er nicht mehr der Vertragspartner ist. Er kann also den Strom nicht einfach abstellen, weil ein Kunde gekündigt hat. De facto kommt auch nach dem Anbieterwechsel der Strom weiterhin vom lokalen Versorger. Der neue Anbieter stellt nur die von seinem Kunden benötigte Strommenge in das allgemeine Netz ein und zahlt dem lokalen Versorger eine so genannte Durchleitungsgebühr für den Transport bis in den Haushalt.
[SIZE=7]Quelle: AFP[/SIZE]

Gruß
wracker
Wenn einer in einer Sache Meister geworden ist, soll er in einer anderen Sache Schüler werden!

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